Sozialdaten

Eine gesamte Übersicht zu allen Daten des Sozialraumgebietes finden Sie hier: Eine Zusammenfassung relevanter Daten aus dem Jahr 2020 stellt die Sozialraumkoordination aufgesteilt nach SRG und den beiden Stadteilen Ostheim und Neubrück hier bereit.

Bauen und Wohnen

Bevölkerung und Haushalte

Kleinräumige Statistiken

Statistische Jahrbücher

Weiter Informationen finden Sie unter dem Reiter Politik und Verwaltung auf der Internetseite der Stadt Köln: www.stadt-koeln.de

 

Das Sozialraumgebiet in Zahlen

Ostheim und Neubrück in Zahlen (2020)

Das Sozialraumgebiet Ostheim (ca. 14.000) /Neubrück (ca. 9000) umfasst aktuell knapp 21000 Personen (ungefähr 2% der Kölner Bevölkerung) mit einem Durchschnittsalter von 40 Jahren (das ist etwas jünger als die Gesamtgesamtstadt mit 42 Jahren).

Mit 41% bilden die 28 – 60 Jährigen die größte Altersgruppe im Stadtteil. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (0 bis 27) umfassen zusammen rund 35%. Wodurch Menschen über 60 insgesamt 24% der Einwohnerschaft darstellen. Hochaltrige Menschen ab 80 sind es knapp 7%.

66% (Gesamtstadt 40%) der Einwohner*innen des Sozialraumgebietes hat einen Migrationshintergrund (ist also selbst nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren oder hat mindestens einen Elternteil das nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren ist). Davon hat rund die Hälfte (47%) keine deutsche Staatsbürgerschaft, die andere Hälfte (53%) eine deutsche Staatsbürgerschaft. Ca. 20% der Personen mit Migrationshintergrund kommen aus EU-Staaten. Außerhalb der EU sind es fast gleich Menschen mit einem Migrationshintergrund asiatischer Staaten (27,8%),aus der Türkei (23,1%) und der Staatengruppe Afghanistan, Irak, Iran, Pakistan, Syrien (20,7%).

Interessant ist, dass anders als in der Gesamtstadt (58,7%) 84% der Personen unter 18 Jahren einen Migrationshintergrund haben.

Haushalte

Das Sozialraumgebiet umfasst Rund 9000 Haushalte wovon knapp 38% Singelhaushalte und 26% Haushalte mit mindestens einem Kind sind. Von diesen 26% sind ¼ Alleinerziehendenhaushalte.

SGBII - Leistungsberechtigung

Knapp 30% der Haushalte unter dem Rentenalter im Sozialraumgebiet sind SGBII berechtigt (Köln 13%). Davon sind 23% Erwerbstätige die zusätzlich SGBII-Leistungen beziehen.

37% der unter 25-Jährigen im Sozialraumgebiet sind SGBII berechtigt – unter den Äusländer*innen (also Bewohner*innen ohne deutsche Staatsangehörigkeit) sind es 52,5%. Bei den unter 18-Jährigen sind es 43%.

Grundsicherung im Alter

15% der Einwohner*innen des Sozialraumgebietes im Rentenalter (24% der Einwohnerschaft oder knapp 5000 Personen) sind SGBXII Leistungsberechtigt.

Versorgungsstruktur

Die Versorgungsquote U3(Prozentanteil der Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren an allen Kindern im gleichen Alter) beträgt 47% (Köln gesamt 45,1%). Die Versorgungsquote Ü3 (für Kinder zwischen 3-6) beträgt 86,2 % (Köln gesamt 93,4%). 61% der betreuten Kinder (in KiTa/Tagespflege) unter 6 Jahren hat eine Beitragsbefreiung (Köln gesamt 27%). 62% der Schüler*innen im Sozialraumgebiet zwischen 6 und 10 sind im Offenen Ganztag, davon sind 63% Beitragsbefreit. Das Sozialraumgebiet hat 1731 geförderte Sozialwohnungen und damit 4,5% von ganz Köln.

Bildung

29% der Schüler*innen der Grundschulen im SRG haben 2020 einen Übergang auf ein Gymnasium gemacht (Gesamtstadt 48%). 2,9% der Schüler*innen gehen im SRG ohne Schulabschluss von der Schule ab (Gesamtstadt 2,0%).

Ostheim in Zahlen

Der Stadtteil Ostheim umfasst aktuell knapp 14000 Personen (ungefähr 1,5% der Kölner Bevölkerung) mit einem Durchschnittsalter von 38 Jahren (das ist etwas jünger als die Gesamtgesamtstadt mit 42 Jahren).

Mit 44% bilden die 28 – 60 Jährigen die größte Altersgruppe im Stadtteil. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (0 bis 27) umfassen zusammen rund 37%. Wodurch Menschen über 60 insgesamt 19% der Einwohnerschaft darstellen. Hochaltrige Menschen ab 80 sind es etwas mehr als 4%.

65% (Gesamtstadt 40%) der Einwohner*innen von Ostheim haben einen Migrationshintergrund (ist also selbst nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren oder hat mindestens einen Elternteil das nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren ist). Davon hat rund die Hälfte (47%) keine deutsche Staatsbürgerschaft, die andere Hälfte (53%) eine deutsche Staatsbürgerschaft. Ca. 20% der Personen mit Migrationshintergrund kommen aus EU-Staaten. Außerhalb der EU sind es fast gleich Menschen aus der Türkei (32%) und der Staatengruppe Afghanistan, Irak, Iran, Pakistan, Syrien (20,7%).

Interessant ist, dass anders als in der Gesamtstadt (58,7%) 79% der Personen unter 18 Jahren einen Migrationshintergrund haben.

Haushalte

Der Stadtteil umfasst rund 6000 Haushalte wovon knapp 38% Singelhaushalte und 1750 Haushalte mit mindestens einem Kind sind. Von diesen sind 25 alleinerziehend.

Prozentanteil der wohngeldbewilligten Haushalte an allen Haushalten 2,7%.

SGBII - Leistungsberechtigung

Knapp 29% der Haushalte unter dem Rentenalter im Stadtteil sind SGBII berechtigt (Köln 13%). Davon sind 23% Erwerbstätige die zusätzlich SGBII-Leistungen beziehen.

34% der unter 25-Jährigen im Stadtteil sind SGBII berechtigt – unter den Äusländer*innen (also Bewohner*innen ohne deutsche Staatsangehörigkeit) sind es 52,5%.    

Die Arbeitslosenquote insgesamt (SGBII & SGBIII) beträgt 18,6% bei den U25 Jährigen 14,5%.

 

Grundsicherung im Alter

18% der Einwohner*innen des Stadtteils im Rentenalter sind SGBXII Bezieher*innen (Grundsicherung im Alter).

Versorgungsstruktur

Die Versorgungsquote U3(Prozentanteil der Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren an allen Kindern im gleichen Alter) beträgt 48% (Köln gesamt 45,1%). Die Versorgungsquote Ü3 (für Kinder zwischen 3-6) beträgt 86% (Köln gesamt 93,4%). 48,5% der betreuten Kinder (in KiTa/Tagespflege) unter 6 Jahren hat eine Beitragsbefreiung (Köln gesamt 27%). 59% der Schüler*innen im Sozialraumgebiet zwischen 6 und 10 sind im Offenen Ganztag, davon sind 65% Beitragsbefreit. Der Stadtteil hat 1578 geförderte Sozialwohnungen und die zusammen 26% des Wohnungsbestandes des Stadtteils ausmachen.Die durchschnittliche Wohnfläche pro Einwohner beträgt 33,29m2.

Bildung

29% der Schüler*innen der Grundschulen im Sozialraumgebiet haben 2020 einen Übergang auf ein Gymnasium gemacht (Gesamtstadt 48%). 2,9% der Schüler*innen gehen im SRG ohne Schulabschluss von der Schule ab (Gesamtstadt 2,0%).

Neubrück in Zahlen

Der Stadtteil Neubrück umfasst aktuell knapp 9000 Personen (ungefähr 0,5 % der Kölner Bevölkerung) mit einem Durchschnittsalter von 42 Jahren (das ist etwas jünger als die Gesamtgesamtstadt mit 42 Jahren).

Mit 38% bilden die 28 – 60 Jährigen die größte Altersgruppe im Stadtteil. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (0 bis 27) umfassen zusammen rund 33%. Wodurch Menschen über 60 insgesamt 29% der Einwohnerschaft darstellen. Hochaltrige Menschen ab 80 sind es knapp 10%.

66% (Gesamtstadt 40%) der Einwohner*innen des Stadtteils hat einen Migrationshintergrund (ist also selbst nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren oder hat mindestens einen Elternteil das nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren ist). Davon hat rund die Hälfte (45%) keine deutsche Staatsbürgerschaft, die andere Hälfte (54%) eine deutsche Staatsbürgerschaft. Ca. 20% der Personen mit Migrationshintergrund kommen aus EU-Staaten. Außerhalb der EU sind es fast gleich aus der Türkei (17%) und der Staatengruppe Afghanistan, Irak, Iran, Pakistan, Syrien (20,7%). 10% der Bewohner*innen aus Polen und nochmal 15 % aus der ehm. Sowjetunion/den GUS Staaten.

Interessant ist, dass anders als in der Gesamtstadt (58,7%) 86% der Personen unter 18 Jahren einen Migrationshintergrund haben.

Haushalte

Der Stadtteil umfasst Rund 3800 Haushalte wovon knapp 38% Singel-Haushalte und knapp 1000 Haushalte haben mindestens  Kind. Von diesen sind 23% Alleinerziehendenhaushalte.

Prozentanteil der wohngeldbewilligten Haushalte an allen Haushalten 2,7%.

SGBII - Leistungsberechtigung

Knapp 30% der Haushalte unter dem Rentenalter im Sozialraumgebiet sind SGBII berechtigt (Köln 13%). Davon sind 24% Erwerbstätige die zusätzlich SGBII-Leistungen beziehen.

37% der unter 25-Jährigen im Stadteil sind SGBII berechtigt – unter den Äusländer*innen (also Bewohner*innen ohne deutsche Staatsangehörigkeit) sind es 53%.

Die Arbeitslosenquote insgesamt (SGBII & SGBIII) beträgt 14% bei den U25 Jährigen 10%.

Grundsicherung im Alter

12% der Einwohner*innen des Stadtteils im Rentenalter Beziehen Leistungen des SGB XII (Grundsicherung im Alter).

Versorgungsstruktur

Die Versorgungsquote U3(Prozentanteil der Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren an allen Kindern im gleichen Alter) beträgt 40,5% (Köln gesamt 45,1%). Die Versorgungsquote Ü3 (für Kinder zwischen 3-6) beträgt 76 % (Köln gesamt 93,4%). 68,5% der betreuten Kinder (in KiTa/Tagespflege) unter 6 Jahren hat eine Beitragsbefreiung (Köln gesamt 27%). 68,8% der Schüler*innen im Sozialraumgebiet zwischen 6 und 10 sind im Offenen Ganztag, davon sind 68% Beitragsbefreit. Der Stadtteil hat 385 geförderte Sozialwohnungen und die zusammen 10,8% des Wohnungsbestandes des Stadtteils ausmachen.Die durchschnittliche Wohnfläche pro Einwohner beträgt 32,15m2.

Bildung

29% der Schüler*innen der Grundschulen im Sozialraumgebiet! haben 2020 einen Übergang auf ein Gymnasium gemacht (Gesamtstadt 48%). 2,9% der Schüler*innen gehen im SRG ohne Schulabschluss von der Schule ab (Gesamtstadt 2,0%).

 

Aktivierende Befragung zur Lebenswelt von Migrant*innen in Ostheim und Neubrück

Im Juni 2023 haben die Integrationsagenturen in Ostheim (AWO) und Neubrück (Caritas) zusammen mit der Sozialraumkoordination und Studierenden der Sozialen Arbeit der TH Köln eine Aktivierende Befragung in den Stadtteilen zu Themen und der Lebenswelt von Migrant*innen durchgeführt.

Insgesamt bewerten die Befragten die Stadtteile recht positiv. Lediglich beim Thema Wohnen werden die hohen Preise und die Qualität der Wohnungen negativ erwähnt.


Hier geht es zur Ergebnisübersicht für Ostheim

Hier geht es zur Ergebnisübersicht für Neubrück