Netzwerkstrukturen allgemein

 
Es besteht eine enge Abstimmung und Unterstützung der Vereine bürgerschaftlichen Engagements. Die ehrenamtlich geführten Vereine, wie z.B.  Sportvereine, erreichen wir meist nicht über die sozialräumlichen Arbeitskreise. Hier werden individuelle Absprachen für den Austausch wahrgenommen. Die Präsenz und gegenseitiger Unterstützung bei Festen und  Veranstaltungen sind inzwischen selbstverständlich.
 
Ostheim
  • Arbeitskreis Kinder, Jugend und Familie Ostheim
  • Arbeitskreis Kita-Grundschule
  • Seniorennetzwerk Ostheim
 
Neubrück
  • Arbeitskreis Kinder, Jugend und Familie Neubrück
  • Arbeitskreis Kita-Grundschule Neubrück
  • Gut älter werden in Neubrück
  • Tisch der Kulturen
  • Wohndialog Neubrück

Best Practice Ostheim

Feuerwehrwagen beim Stadtteilfest "Wir sind Ostheim"
  • „Wir sind Ostheim“: Mit der Stadtteilzeitung und dem gleichlautenden Bürgerfest alle zwei Jahre in Kooperation mit dem Bürgerverein Ostheim können alle Ostheimer erreicht werden, es bietet die Möglichkeit sich einzubringen und den Stadtteil in einem anderen Licht erscheinen.

  • Waldbadviertel: Gerade zu Beginn der Planungen und der Bürgerveranstaltungen zu den Bebauungsplänen übernahm die SRK die wichtige Aufgabe. Die Stadt Köln konnte bei den Präsentationen den/die Bürger/in nicht mitnehmen. Durch Einrichtung eines Rundes Tisches, bestehend aus Bürgern, Anwohnern aus der Saarsiedlung, Vertretern der Stadt Köln sowie der GAG konnten Ängste abgebaut werden, Veränderungen bewirkt werden und gemeinsame Ideen ins Leben gerufen werden.

  • Runder Tisch Gernsheimer Str.: Über das Programm Sauberes Veedel konnte in Zusammenarbeit mit der dem Bürgeramt über mehrere Jahre ein Runder Tisch aufgebaut und betrieben werden. Verschiedene Aktionen wie Balkonbepflanzungen oder Beetpatenschaften wurde durchgeführt. Der RT soll in einen Wohndialog überführt werden.

Best Practice Neubrück

INFOpunkt am Markt
  • INFOpunkt: Seit 2010 gibt es regelmäßig (mindestens alle 2 Wochen) in Neubrück den INFOpunkt zu Bildungs- und Freizeitangeboten im Stadtteil. Dieser findet parallel zu den Marktzeiten statt und hat sich inzwischen auch als Treffpunkt etabliert, um sich über Neuigkeiten etc. im Stadtteil auszutauschen. Am Infostand wird mit dem Bürgerverein Neubrück durchgeführt, regelmäßig beteiligen sich die Seniorenberatung und der Schwerpunktträger.

  • IG Marktplatz: 2012 wurden nach verschiedenen Gesprächen und Runden Tischen zum Thema „Lärm und Vandalismus an St. Adelheid“ ins Leben gerufen. Aktionen zur Belebung des Marktplatzes, Angebote der mobilen Jugendarbeit konnten geschaffen werden, in einem Wettbewerb wurde sich mit der Gestaltung des Marktplatzes auseinander gesetzt. Die Ergebnisse der Studenten waren Grundlage für die Erstellung eines Konzeptes, welches von der Bezirksvertretung unterstützt wird und an die Stadtverwaltung übergeben wurde. 2015/16 wurde der Marktplatz als städtebauliche Maßnahme in das EFRE-Programm aufgenommen.

  • TIP: Der Treff im Pavillon (ehem. VHS-Räumlichkeiten) wurde zunächst über das Seniorennetzwerk als Treffpunkt genutzt. Mit sozialräumlichen Mitteln konnte eine Renovierung umgesetzt werden. Inzwischen ist der Bürgerverein ordentlicher Mieter der Immobilie. Für das kommende Jahr ist eine Erweiterung um einen kleinen Gruppenraum in Vorbereitung. Langfristig besteht der Wunsch, dieses kulturelle Zentrum von Neubrück zu einer Bürgerbegegnungsstätte auszubauen.

 

Vorstellung der KoordinatorInnen

Seit 2006 setzt der Veedel e.V. das städtische Programm „Lebenswerte Veedel – Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln“ für die Stadtteile Ostheim und Neubrück um. Rolf Blandow und Lukas Damme teilen sich die Aufgabe. Die beiden Sozialraumkoordinatoren haben sich ihre Zuständigkeit nach Stadtteilen aufgeteilt. So ist Lukas Damme zuständig für Ostheim, Rolf Blandow übernimmt diese Aufgabe für Neubrück.

Mit dem Programm wird das allgemeine Ziel verfolgt, die Lebensbedingungen im Stadtteil zu verbessern. Die sogenannten „Sozialraumkoordinatoren“ sind dabei Ansprechpartner für die BürgerInnen und alle lokalen Akteure. Es werden mit unterschiedlichen Methoden Wünsche, Themen und Bedarfe ermittelt und gemeinsam mit weiteren Partnern -auch im Dialog mit Politik und Verwaltung- sinnhafte Projekte initiiert. Sie knüpfen Netzwerke zur Optimierung der Arbeit, machen Öffentlichkeitsarbeit für den Stadtteil und legen dabei auch schon mal die Finger auf die Wunde.

Träger

1985 wurde von Studenten der katholischen Fachhochschule, Mitarbeitern des Jugendamts Kalk und Ostheimer Bürgern der „Veedel e.V. – Gemeinwesenarbeit in Köln“ gegründet. Die Mitgliederstruktur hat sich bis heute erhalten: Bürger, Wissenschaft und Fachkollegen. Der Untertitel bestimmt bis heute den Arbeitsschwerpunkt des Vereins.

Der Arbeitseinsatz beschränkte sich am Anfang auf das Sozialhaus Prignitzstraße 9, dehnte sich aber bald auf die beiden Ostheimer Wohnquartiere Buchheimer Weg und Gernsheimer Straße aus.
 
Unsere Arbeit verfolgt das Ziel, die Lebens- und Wohnbedingungen der Menschen im Stadtteil nachhaltig zu verbessern. Dieses Ziel verfolgen wir mit den sozialräumlichen Arbeitsprinzipien der Gemeinwesenarbeit
  • Stärkung Mitbestimmungsmöglichkeiten der Bürger
  • Unterstützung Selbstinitiative der Bürger
  • Stärkung des sozialen Verbundes
  • Verbesserung der materiellen Grundversorgung
  • Zielgruppenübergreifende Arbeit
  • Verbesserung der sozialen Infrastruktur im Stadtteil
  • Ausbau und Festigung der Netzwerkarbeit und Kooperation
 
Wir sind als freier Träger überparteilich und nicht konfessionell gebunden, arbeiten engagiert auf unterschiedlichen Ebenen an konstruktiven umsetzbaren Lösungen gemeinsam mit demokratischen Parteien, Kooperationspartnern, Kirchen, Gewerkschaften, Interessensverbänden und Netzwerken.
 
Das Modellprojekt „Lebenswerte Veedel - Bürger- und Sozialraumorientierung in Köln“ wird seit 2006 in Ostheim/Neubrück durch den Veedel e.V. umgesetzt.

Kontakt

Veedel e.V. Gemeinwesenarbeit in Köln
Buchhheimer Weg 9
51107 Köln

+49 221 222 878 - 0
+49 221 222 878 - 99

info@veedel.de